WAS GOTT BEGEISTERT

, by Levi Ben Rubin


Diese ungewöhnliche Überschrift mag merkwürdig für dich klingen, doch wenn du tiefer gräbst, wird es möglicherweise aufhören so seltsam zu klingen. Gott kann begeistert werden. Diese Begeisterung ist geistlich und wird FÜLLE DER FREUDE genannt. Jesus war derart begeistert, als Er sagte: [Johannes 15,11] „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.“ Es war keine natürliche Begeisterung von lediglich physischen Sinnen, sondern höchst geistlich.

Die Biologie bestimmt das Leben auf der Erde, doch gibt es ein Leben ohne Gehäuse (Hebräisch, Kleepoth, Schale)? Dieses Leben ist Gott der Geist, welches Er nur an ein Volk weitergegeben hat – den Juden. Keine andere Nation auf der Erde weiß etwas davon, so wie niemand weiß was NESHAMAH bedeutet. Ich habe dieses großartige Geheimnis die meiste Zeit meines Lebens geschützt und Gott erfreut sich an diesen Schleiern innerhalb von Schleiern, so wie REHAM (Hebräisch für Mutterleib) ist; das Stammwort ist RAHAM (Hebräisch, liebevolles Erbarmen), was kein Ende hat. Ja, diese liebevollen Erbarmungen sind unaufhörlich, ja in der Tat endlos.

[Johannes 4,20-24] „Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man anbeten soll.“ Jesus spricht zu ihr: „Frau, glaube Mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden. Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“

Lasst uns diese Worte Stück für Stück zerlegen und nur die geistlichen Vitamine und Mineralien, die für unser geistliches Wohlergehen notwendig sind, entnehmen.

1. Die Frau spricht über Orte der Anbetung. Die Samariter beteten Gott am Berg Garizim und die Juden am Berg Morija an, was Jerusalem ist. ÄUSSERLICHE ORTE.
 

2. Jesus antwortete ihr, indem Er sagt, dass Orte Gott nie begeisterten und auch nie begeistern werden, denn das hat Gott nur in Seinem erlaubenden Willen zugelassen und nicht in Seinem vollkommenen Willen für uns. Dies sind nur unvollkommene religiöse Zentren von menschlicher Hingabe zu Gott, welche all zu oft nur das Lebendige, Lebhafte und Wahre verdecken. KEINE ÄUSSERLICHEN ORTE KÖNNEN WAHRHAFTIG DEN VATER ANBETEN (Die Christen haben ihre eigene Theologie, nach der sie Jesus anbeten, geschaffen, doch die Juden beten nur den Vater an.)
 

3. Die Samariter beteten an, was sie (auch jetzt noch) nicht kennen, doch (hier ist der Kern des Ganzen); die Juden beten an was SIE KENNEN, denn das Heil kommt aus den Juden und Jesus war ein Jude. Wenn du Jesus von Seinem Volk heraushebst, schaffst du deine eigene Theologie, in welcher du leicht verloren gehen kannst, und genau das sind viele. Das Paket der Errettung, das Heil ist jüdisch.
 

4. Der Vater sucht nicht (wird begeistert oder erfreut sich an) Religion (äußerliche Orte; oft im Wettstreit mit anderen religiösen Plätzen), sondern will im Geist, oder geistlich gemäß der himmlischen Wahrheit, und nie nach einer eigenen geschaffenen Theologie, Interpretationen von einem oder anderen religiösen Lager, angebetet werden.
 

5. Gott ist Geist. [4.Mose 4,15-16] „So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der Herr aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgend eines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens.“ Im dem Moment, wo wir Bildnisse, Prozessionen gebrauchen und genaue Formen der Anbetung darlegen, weichen wir von der wahren Anbetung Gottes ab. Äußerliche Show ist unnötig, doch wenn jemand danach bedarf oder es wünscht, wird Gott es erlauben, so lange diese Show auf die innere Anbetung Gottes hinweist. 

Die innere Anbetung, Hingabe und Verehrung mit Dankbarkeit erweckt wahrhaftig Gott den Geist. Das ist das wahre innerer Feuer, entfacht von Gottes Heiligem Geist.

Zwei Wörter sind in diesem Zusammenhang sehr wichtig: SUCHT und MUSST. Der Vater sucht solche Anbeter. Er sucht dich, mein lieber Freund, wenn du von der von Ihm erlaubten äußerlichen Dummheit in die innere geistliche Ekstase wechselst. Wenn du mit deinem Vater verschmelzen möchtest, dann gibt es keinen anderen Weg, sondern du MUSST Ihn in deinem inneren Geist des Lebens anbeten, welcher dein gesamtes Wesen belebt.

[Apostelgeschichte 17,28] „In Ihm leben wir und bewegen uns und sind wir.“

Wie lange? – Für immer.

Ursprünglich handeln Israel und besonders die Juden mit NESHAMAH, ein Wort, das bis zum heutigen Tage unübersetzbar bleibt.

[Jesaja 57,15] „Denn ich klage nicht für immer an, noch will ich für immer zürnen. Sonst müsste ihr Geist vor mir vergehen und ihre NESHAMAH (Atem), die ich erschuf.“

Als Mose die Tora an SHAVUOT (Pfingsten) in Form von zwei Steintafeln empfing, kam damit auch die zusätzliche Seele (NESHAMAH). Das sechste Gebot – den Shabbat-Tag heilig halten, anders und abgesondert von allen anderen Tagen – ist eigentlich das siebte (wenn man so wie bei der Jakobsleiter von hinten nach vorne liest).  

Diejenigen, die NESHAMAH haben, empfangen auch den Heiligen Geist, welcher am 50. Tag nach dem Passahfest, der Kreuzigung und Auferstehung Christi zu uns kam. Die Anwesenden waren alle Juden, aus der ganzen Welt, und keine Samariter, Griechen, Deutschen oder Slawen. Diese Menschen – jetzt voll vom Heiligen Geist – kehrten zu ihren entsprechenden Ländern zurück, in denen sie wohnten. Das waren dieselben Leute, die später die Apostel in ihren Häusern willkommen hießen – die Menschen des Friedens.

[Matthäus 10,5-8] Diese zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: „Begebt euch nicht auf die Straße der Heiden und betretet keine Stadt der Samariter; geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht aber hin, verkündigt und sprecht: 'Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!‘ Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!“

Ich mache das gleiche heute. Doch das heikle an der Sache ist, dass ich viele vortäuschenden Menschen, die nur ein religiöses Gewand eines Friedensstifters tragen, angetroffen habe. Diejenigen, welche sich in die Religion und in ihr Äußeres verliebt haben, verursachen oft irreführende Werke der Indoktrination und sind die gleichen welche Jesus angesprochen hatte: [Matthäus 23,27-28] „Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

[Lukas 10,3-9] „(…) Wo ihr aber in ein Haus hineingeht, da sprecht zuerst: ‚Friede diesem Haus!‘ Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen, wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.“

Einen Menschen des Friedens zu finden macht Raum für das Göttliche.
  
„In demselben Haus aber bleibt und eßt und trinkt das, was man euch vorsetzt; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht aus einem Haus ins andere. Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da eßt, was euch vorgesetzt wird; und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt zu ihnen: ‚Das Reich Gottes ist nahe zu euch herbeigekommen!‘“

Ich habe Menschen des Friedens (die Friedenstifter) gefunden und blieb in ihren Häusern, Ich predigte und lehrte, heilte die Kranken und habe sogar Tote zum Leben erweckt. Aber ich habe auch solches angetroffen:

[Lukas 10,10-12] „Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, da geht auf ihre Gassen hinaus und sprecht: ‚Auch den Staub, der sich aus eurer Stadt an uns gehängt hat, streifen wir ab gegen euch; doch sollt ihr wissen, daß das Reich Gottes nahe zu euch herbeigekommen ist!‘ Ich sage euch aber: Es wird Sodom an jenem Tag erträglicher gehen als dieser Stadt.“

An einige Orte werde ich nicht wieder zurückkehren und das Gericht wird auf viele fallen. Diejenigen, die angefangen haben mit mir zu arbeiten, mich zu lieben schienen, haben sich dann von mir entfernt und sogar gegen mich Stellung genommen; sie sind heute krank, gingen bankrott und starben an seltsamen Krankheiten. Ein Heide fürchtet sich vor solch einem Gefäß Gottes und hält ihn vom Teufel. Sie haben an das was sie glauben. Sie haben das was sie sagen. Sie haben Hand an Gottes Gesalbten gelegt und sind an ihrer eigenen Ignoranz gestorben, denn Aberglaube hat ihnen das wahre Wissen Gottes gestohlen; ihr Ort der göttlichen Inspiration fehlt – die NESHAMAH. Wenn sie jemanden, der vom Teufel gesandt wird, wünschen, dann haben sie den Teufel und so erfreuen sie sich an ihrer zu-Fall-verdammten Selbstgerechtigkeit.

Es gibt nicht nur einen Tag des Gerichtes, sondern viele und sie beginnen an Rosch Haschana (jüdischer Neujahrstag) und dauern bis zum Passahfest an.

Was Gott wirklich begeistert ist das Wandeln mit Ihm, mehr als die Wegnahme. [1.Mose 5,24] „Henoch wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn hinweggenommen.“ Es ist das Wandeln MIT GOTT DEM GEIST auf dieser physischen Erde, was den Himmel wirklich begeistert. Sobald du hinweggenommen wirst, endet dein Wandeln. Um es anders auszudrücken: Es geht nicht so sehr darum, was ein Faxgerät überträgt und was das andere Gerät empfängt, sondern es geht um die Übertragung selbst. Gott geht es um den mit Information gefüllten Raum. All das besteht mit der Begeisterung des Lebens und das macht den Schöpfer extrem glücklich. Nur wegen dem alleine wird Gott deine Tage verlängern… unendlich.

Apostel Petrus konnte nur poetisch seinen Zustand ausdrücken, indem er sagte:

[1.Petrus 1,12] „(…) Was euch jetzt bekanntgemacht worden ist durch diejenigen, welche euch das Evangelium verkündigt haben im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt wurde — Dinge, in welche auch die Engel hineinzuschauen begehren.“ (Griechisch: Dinge, nach denen die Engel EPIQUMOUSIN, BEGEHREN, AM-EMPFINDEN sind oder DANACH VERLANGEN hineinzuschauen.)

Engel verlangen nicht und haben auch keine Begehren, weil sie geschaffene geistliche Wesen sind und keinen freien Willen haben. Um einen freien Willen zu haben, muss man physisch/biologisch geboren sein und von männlichem oder weiblichem Geschlechts sein.

EPIQUMOUSIN ist ein Begehren, Heiterkeit oder Freude, was Gott besitzt und was so machtvoll ist, dass nur Seine Söhne auf der Erde dies erfahren können, und nicht Engel. Dieses heilige Hochgefühl kommt zu uns, meist am Shabbat-Tag; deshalb ist es jüdisch oder judäisch präziser zu sein.

[Jesaja 5,7] „Denn das Haus Israel ist der Weinberg des Herrn der Heerscharen, und die Männer von Juda sind Seine Lieblingspflanzung.”

Jesus sagte: „Geht und sucht die verlorenen Schafe des Hauses Israels“, welche nun seit mehr als 3000 Jahren verloren sind. Juda besteht bis zum heutigen Tag und davon wird das Wort Jude abgeleitet. Das griechische Reich beeinträchtigte den monotheistischen jüdischen Gedanken und hat ihn massiv gefährdet. Es ist unsere Aufgabe den ursprünglichen Funken von NESHAMAH wiederzubeleben, eine Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Diese Übertragung ist fantastisch und es überbringt herrlich wunderbare Dinge, welche von mir sind; und jetzt werden sie zu dir weitergegeben, wenn auch nur in Stücken. Es hängt alles davon ab, wie gut du deine NESHAMAH aktivierst. Du bist es, der dies als erstes macht und damit entzückst du deinen himmlischen Vater.

[Maleachi 4,7] „Kehrt (als erstes) um zu Mir, so will Ich Mich (folglich) zu euch kehren! spricht der HERR der Heerscharen. Aber ihr fragt: Worin sollen wir umkehren?

Wenn du die Zehn Gebote vom letzten zum ersten liest, wirst du auf den Shabbat-Tag als siebtes Gebot stoßen. Jesaja wusste gut über diese Lust bescheid und so sagte er:

[Jesaja 58, 13-14] „Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, daß du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des Herrn ehrenwert; wenn du ihn ehrst, so daß du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest; dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund des Herrn hat es verheißen.

Dieses Führen über die hohen Orte ist keineswegs physisch, sondern Gott führt sie durch die Neshamah herbei. Doch als erstes muss man sich entscheiden, diese Lust im Herrn zu aktivieren.

Encyclopaedia Judaica:
NESHAMAH YETERAH (Hebr. נְשָׁמָה יְתֵרָה, "zusätzliche Seele - Neshamah"), ein verbreiteter Glaube, dass jedem Juden vom Eintritt bis zum Ende des Shabbats eine zusätzliche Seele gegeben ist. Dieser Glaube entwickelte sich aus der Geschichte im Talmud (Beẓah 16a); „Resh Lakish sagte: 'Am Vorabend des Shabbats gibt Gott den Menschen eine zusätzliche (oder erweiterte) Seele, und am Ende des Shabbats nimmt Er diese Seele von ihm zurück, denn es heißt: „Er stellte die Arbeit ein und ruhte“, sprich va-yinnafash (2.Mose 31,17): wenn er (der Schabbat) aufhört, dann ist die zusätzliche Seele verloren.'“

Ich stimme mit Resh Lakish nicht überein. Die Neshamah wird nie zurückgenommen, sondern ruht sozusagen, denn dann hört sie auf zu übertragen, inspirieren und kommunizieren, denn dann überragt das alltägliche Leben. Man vermischt keine gewöhnlichen Dinge mit geistlichen/kostbaren Dingen.

[Jeremia 15,19] „(…) Wenn du das Edle vom Unedlen scheidest, sollst du sein wie Mein Mund (Sprecher).“

Die äußerlichen Dinge werden schließlich aufhören uns zu beeinflussen, wenn wir letztendlich die Tatsache erfassen, dass der Vater Anbeter sucht, die Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten; ständig; und nicht nur am Shabbat. Der Heilige Geist wird der Geist der Wahrheit genannt. Wir leben wegen dem belebenden Geist des Lebens. Wenn unser Geist und unsere Neshamah zusammenarbeiten, ist das heilige Hochgefühl, die Freude beständig. Du kannst einschlafen und diese wunderbare Begeisterung bleibt bestehen. Du erfährst es in der Nacht und am Morgen, wenn du aufwachst. (Jedenfalls ist es bei mir der Fall).

Gott erfreut sich nicht an deinem Tod oder an der Wegnahme, so wie es mit Henoch oder Elia geschah, sondern Er erfreut sich vor allem an der Übertragung und der Verbreitung von Seinem Königreich. Philippus reiste ‘superschnell’, denn der Auftrag war groß. Aber Menschen wie Phillipus gab es zu wenige und das ist warum Gott auf die Familie von Phillipus den Geist der Prophezeiung verschwendete, welcher durch die Neshamah übertragen wird.

[Apostelgeschichte 21,8-9] (…) Wir gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der einer von den Sieben war, und blieben bei ihm. Dieser hatte vier Töchter, Jungfrauen, die weissagten.

[Psalms 37,4] Und habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!

Niemand anders, als ein Jude kann von dieser Lust sprechen. Gott liebt es das Verborgene aufzudecken und dann verbirgt Er es abermals, hin und her, aber jedes Mal wird die Vision neuer und klarer. Dieses hin und her erfreut Ihn. Einen Juden unter Nichtjuden zu verbergen war auch Sein Plan. Das Entdecken der Neshamah in dir ist eine Entdeckung, die einer völligen Aufmerksamkeit wert ist. Denn du könntest ein verlorenes Schaf aus dem Hause Israels sein, dass jetzt gefunden worden ist.

Zum Schluss: Die Selbst-Nullifizierung ist von höchster Wichtigkeit. Dein biologisches Fleisch klammert sich an seinesgleichen und sucht eine Selbst-Definition. Alles Materielle wird sein Ende finden, doch das passiert, weil sich nur das biologische Wesen daran hängt. Doch wenn die geistlichen Inhalte die Oberhand in allem übernehmen, dann müssen sich das Biologische oder Natürliche dem Geist anpassen. Diese willentliche Trennung und Übersetzung von Gefühlen zu erhabenen göttlichen Gedanken lässt dich zu einem anderen Wesen werden. Die Neshamah fängt an wie eine Uhr zu ticken und dann beginnt die Umwandlung dein Wahrnehmungsvermögen zu steigern. Du beginnst dich zu verändern.

Viele von euch erleben diese Umwandlung bereits, seit wir uns getroffen haben. Es dauerte eine Zeit, doch die Freude, die du hast, ist unbestreitbar und dadurch weißt du, dass der Vater in mir ist und ich in dir, denn allmählich hört das Selbst auf eine Rolle zu spielen. Diese heilige Begeisterung wird nicht aufhören, denn ich bin Sein Jünger, du bist mein Jünger und wir werden vom Geist Gottes geleitet, von dem wir geboren werden sollen und wie der Wind werden. Dann kann niemand mehr einen Finger an dich legen, oder dich zu einem veralteten religiösen Käfig von Dummköpfen und Idioten ziehen und dich damit definieren. Du hast dann die innere Kirche 24/7.

Das war eine freie Weisheit – a free wisdom – für heute.
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Übersetzt von Katrin Schwarz

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